Bei Feier als Präsidentin des Mutter-Kind-Hilfswerks verabschiedet
Feierstunde: Der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Eltern & Kind Kliniken Otto Wagner (v.r.), Schwester Renata Hampel, Geschäftsführer Richard Moser, Schwester Sebalda Fürst, Schwester Oberin Sidonia Eberl und MdL Konrad Kobler bei der Ernennung von Schwester Renata Hampel zur Ehrenpräsidentin. (Foto: Heinrichsdobler)
Neuhaus am Inn.„Schwester Renata - ich liebe Dich.“ In Anlehnung an Showmaster Rudi Carrell bedankte sich Otto Wagner, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Eltern & Kind Kliniken, bei der langjährigen Präsidentin des Mutter-Kind-Hilfswerks e.V., Schwester Renata Hampel, für die maßgebliche Unterstützung in den letzten Jahren und ernannte sie zur „Ehrenpräsidentin“. Bei einer weihnachtlichen Feier wurde Schwester Sebalda Fürst zu ihrer Nachfolgerin ernannt. Schwester Renata, die im Passauer Kloster Niedernburg lebt, ist durch ihren Einsatz für Menschen in Not überregional bekannt geworden. Ehrenamtlich hatte sie die Präsidentschaft des Mutter-Kind-Hilfswerks e.V. in Neuhaus am Inn inne. Bei ihren TV-Auftritten, unter anderem in der Volksmusiksendung von Florian Silbereisen, bewies sie stets mit viel Humor, dass sie mit beiden Beinen auf der Erde steht.
Besonders gewürdigt wurde sie 1986, als ihr Bundespräsident Richard von Weizsäcker das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland überreichte.
Schwester Renata bedankte sich bei der Feier für die gute Zusammenarbeit. „Es macht mich fast ein bisschen stolz, hier zu sein, und diesen Dank zu erfahren, sagte sie“. Die beiden Geschäftsführer des Mutter-Kind-Hilfswerks, Otto Wagner und Richard Moser, erfüllten ihr zum Abschied einen Herzenswunsch: eine Donau-Schifffahrt nach Wien, die sie nun zusammen mit ihrer Schwester Sebalda Fürst und der Oberin der Niedernburger Schwestern, Sidonia Eberl, auf dem Weg in die österreichische Bundeshauptstadt begleiten. Zur Nachfolgerin als Präsidentin des Mutter-Kind-Hilfswerks e.V. wurde Schwester Sebalda Fürst aus dem Passauer Kloster Niedernburg ernannt. Sie sieht sich als Freundin der Kinder und steht seit über 45 Jahren in deren Dienst. „Meine Aufgabe als Präsidentin werde ich im Sinne meiner Mitschwester weiterführen. Ich freue mich sehr auf diese Tätigkeit, weil mich die Arbeit des Mutter- Kind- Hilfswerks seit langem überzeugt“, sagte Schwester Sebalda bei der Ernennung.
Sie ist im Bayerischen Wald aufgewachsen und widmet sich seit über 45 Jahren der Arbeit mit Kindern, als Kindergärtnerin, Kindergartenleiterin und Heimleiterin. Seit 2005 ist Schwester Sebalda für die Betreuung der Tagesschülerinnen in Niedernburg zuständig. In Anerkennung ihrer großen Leistungen und Verdienste wurde auch die ehemalige Vorstandsvorsitzende des Mutter-Kind-Hilfswerks, Roswitha Grasser, zur Ehrenvorsitzenden ernannt. „Ihrem unermüdlichen Einsatz und ihrer Hartnäckigkeit sind und waren viele Spenden für das Mutter-Kind-Hilfswerk zu verdanken“, sagte Geschäftsführer Otto Wagner.
Auch MdL Konrad Kobler, seit Jahren Mitglied in der Vorstandschaft des Mutter-Kind-Hilfswerks, freute sich über die Hilfe des Vereins, der seit vielen Jahren im Dienste der Menschen tätig ist. „Bewundernswert, dass auch in dieser Zeit nicht gejammert, sondern mit voller Kraft weiter gemacht wird - für das Wohl von Müttern und Kindern“. - pr