Gekennzeichnet ist AD(H)S durch eine verminderte Aufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität, wobei es ganz unterschiedliche Ausprägungsgrade der jeweiligen Störung gibt. Man weiß, dass AD(H)S weltweit auftritt und in allen sozialen Schichten beobachtet werden kann. Eine genetische Verursachung gilt heute als gesichert. Eine Fehlregulierung der Hirnbotenstoffe zeigt die biologische Verankerung der Erkrankung an. Auch tragen gesellschaftliche Veränderungen (Erziehungsstil, Familiensituation, zunehmende Technologisierung, Reizüberflutung…) zu einem heute häufiger auftretenden Maße der Erkrankung bei.
Oft sind die betroffenen Familien „am Ende ihrer Nerven“ und stehen unter großem Leidensdruck. Zu diesem Programm gehören auch Aufklärung über Krankheitsbild, Diagnosestellung (während der Kurmaßnahme erfolgt keine Diagnostik!) und Therapie. Die Vermeidung, bzw. Unterbrechung von negativen Rückkoppelungen (Teufelskreis), insbesondere im Bereich der Eltern-Kind-Interaktion wird angestrebt.
Unser Therapiekonzept sieht folgende Behandlungsmöglichkeiten vor:
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Elterntraining und Erfahrungsaustausch in der Gruppe
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Einzelgespräche für Mütter/Väter
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Entspannungsverfahren für Mütter/Väter
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Eltern-Gesprächskreis zu medizinischen Aspekten
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Mutter/Vater-Kind-Interaktionstraining
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Bewegungs- und Wahrnehmungstherapie / Psychomotorik für Kinder
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Entspannungstherapie für Kinder
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Kindersport
Termin 2011:
02.02.2011 – 23.02.2011