- Die Suchtkrankheit eines Menschen betrifft immer auch die Familie und das Umfeld. Das Zusammenleben mit einem Suchtkranken bedeutet ein hohes Ausmaß an Stress und Belastung.
- Nicht nur das Leben des Abhängigen, auch das der Angehörigen wird immer mehr von der Sucht bestimmt.
- Es fällt schwer sich abzugrenzen. Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland mindestens sieben Millionen Angehörige unter der Abhängigkeit eines Familienmitgliedes leiden.
- Das Thema ist in der Gesellschaft und im Umfeld der Familien häufig tabu.
- Auch die Kinder sind stark von der Suchtkrankheit des Elternteiles betroffen.
- Auch sie tragen die Last der Familie und bewahren aus Loyalität das „Familiengeheimnis“.
Unsere Schwerpunktkur ist ausgerichtet auf die Mütter/Väter und die betroffenen Kinder:
Wir möchten im Rahmen der Schwerpunktkur Familienangehörigen die Möglichkeit zum Austausch mit betroffenen Eltern und Kindern bieten, zusammen Wege aus dem Kreislauf der Sucht finden und die vorhandenen Ressourcen stärken.
Unsere Therapie ist ganzheitlich orientiert und beinhaltet:
Für die betroffenen Erwachsene:
- themenzentrierte Gesprächskreise
- Sozialberatung
- ärztliche und psychologische Gespräche
Für die Kinder:
- Kunsttherapie
- Autogenes Training für Kinder
- Beschäftigungstherapie mit Tieren oder therapiebegleitendes Reiten
- Psychomotorik-Gruppe
Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen
Höchstteilnehmerzahl: 12 Personen
Termine 2010:
08.09.2010 – 29.09.2010