Gemeinsam stark für Mütter, Väter und Kinder: Gründer und Vorstand Otto Wagner (von links), Vorstandreferentin Christine Köglmaier, Präsidentin Generalpriorin Schwester Helene Binder, Gründungsmitglied Bezirksrat a.D. Horst Wipplinger und Vorstandsvorsitzende Nadine Espey.
Generalpriorin Schwester Helene Binder hat zum Jahresbeginn das Amt als Präsidentin des Mutter-Kind-Hilfswerks e. V. übernommen und steht dem gemeinnützigen Verein mit ihrem Können als Ratgeberin und Fürsprecherin zur Seite. Bei einem Besuch in den Räumlichkeiten des Mutter-Kind-Kindswerks e. V. in Passau wurde ihr ein herzlicher Empfang bereitet.
Die Vorstandsvorsitzende Nadine Espey begrüßte die Präsidentin und hob hervor, dass der Mutter-Kind-Hilfswerk e. V. kompetenter Ansprechpartner für eine kostenfreie Beratung ist, wenn eine dreiwöchige Mutter-Kind-Kur, beziehungsweise Vater-Kind-Kur beantragt werden soll. Diese stationären Maßnahmen können helfen, eine weitere Schwächung oder Gefährdung der Gesundheit abzuwenden und bestehende Erkrankungen zu lindern.
Der Gründer des Mutter-Kind-Hilfswerks e. V. Vorstand Otto Wagner stellte fest, dass die Anzahl von vielen Müttern und auch Vätern, die bereits gesundheitliche Einschränkungen haben und aufgrund ihrer Erschöpfungszustände kurz vor dem Burnout stehen, angestiegen ist. In den empfohlenen Mutter-Kind- bzw. Vater-Kind-Kliniken werden auch Adipositas, Rückenschmerzen oder Atemwegsbeschwerden sowie Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselerkrankungen durch Spezialisten behandelt, ebenso gibt es Nachsorge nach Krebsbehandlungen oder Krebsoperationen.
Präsidiumsmitglied Bezirksrat a.D. Horst Wipplinger und Vorstandsreferentin Christine Köglmaier wiesen darauf hin, dass Mütter oft finanziell in Not geraten sind und für stationäre Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen den Eigenanteil kaum aufbringen können. Leidtragende sind meist auch Kinder. Hier hat der Mutter-Kind-Hilfswerk e. V. seit der Gründung vor über 30 Jahren schon vielen Betroffenen geholfen. Mit Unterstützung des Mutter-Kind-Hilfswerks e. V. erfolgt in schwierigen Fällen in Verbindung mit anderen Einrichtungen sogar an deren Wohnsitz eine Nachbetreuung.
Generalpriorin Schwester Helene Binder berichtete anschließend über die Schwerpunkte in der Arbeit ihres Ordens, der weltweit tätig ist und bezeichnete die Zielsetzung des Mutter-Kind-Hilfswerks e. V. Mütter, Väter und ihre Kinder in ihrer Gesundheit zu fördern und zu unterstützen als edle Aufgabe. Gerne bringe sie ihre Erfahrungen für die weiteren Planungen zum Wohle von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen mit ein.
